Rom

„Rom ist immer eine Reise wert.“ Von diesem geflügelten Wort konnten sich in der letzten Septemberwoche 21 Studierende unserer KSG überzeugen. Unter der Leitung von Dompropst Reinhold Pafferodt – gerne auch Rompropst genannt – waren wir mit unserem Seelsorger Thomas sechs Tage in der Heiligen Stadt unterwegs.

 

Die Reise, eine Mixtur von Pilgern und Sightseeing, führte uns zu den wichtigsten historischen Orten der Stadt wie Forum Romanum, Colosseum, Circus Maximus, Spanische Treppe etc. und ebenso zu den vier Hauptkirchen und in die San Calisto-Katakombe.

 

In St. Peter feierten wir am Grab Johannes XXIII. die Heilige Messe. Dabei lenkte Reinhold Pfafferodt unseren Blick auch auf das so wichtige Zweite Vatikanisch Konzil, das dieser Papst angestoßen hat, und an die Bedeutung dieses Heiligen für das Bistum Magdeburg. Unter anderem trägt das Bildungshaus neben der Kathedrale St. Sebastian seinen Namen.

 

Nicht alle Wünsche konnten in Erfüllung gehen. Auch wenn es immer wieder einige freie Stunden gab, in denen sich jeder nach seinen Vorstellungen durch Rom bewegen konnte, war es beispielsweise doch nicht möglich, die Kuppel des Petersdoms zu besteigen und auch der Weg zum Petrusgrab blieb trotz Genehmigung durch das deutsche Pilgerbüro aus unverständlichen Gründen versperrt.

 

Doch die Stadt entschädigte dafür auf andere Weise: mit bestem Eis, wunderbarer Pasta und Pizza und Sonnenschein wie im schönsten Sommer.

 

Gegen Ende der Reise gab es noch einen Abstecher in das nahe Tivoli, wo die Villa d´Este nach recht strapaziösen Tagen mit ihren zahlreichen Wasserspielen zum Ausruhen und Staunen einlud.

 

PS: Gerne wären wir mit der Bahn gefahren. Die Preispolitik von Fluggesellschaft und Bahn ist aber leider so seltsam, dass wir aus finanziellen Gründen auf die umweltverträgliche und viel bequemere Bahnfahrt verzichten mussten. Immerhin: Wir haben eine Ausgleichszahlung an atmosfair geleistet. Da waren wir uns alles sehr schnell einig.