Hoffnung fürs Peißnitzhaus

 

Das Peißnitzhaus, einst sonntägliches Ausflugsziel für mehr als tausend Hallenser, war am ersten Mittwoch im Zwischensemester auch Ziel unserer KSG. Der Verein, der das lange dem Verfall preisgegebene Haus seit Jahren wieder instand setzt, hatte schon lange das Interesse einiger Studenten geweckt. Es war also an der Zeit, sich einmal am Ort zu informieren.

 

Der erste Eindruck war erschütternd. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stil eines prachtvollen Schweizer Landhauses erbaut, stand das Haus ab 1990 lange leer und war dem Verfall anheim gegeben.

 

Ein Rundgang durch das Haus machte dann aber schnell deutlich, wie viel der Verein Peißnitzhaus e. V. in den Jahren seines Bestehens schon erreicht hat: So ist das Kellergeschoss weitgehend saniert und die Substanz des Gebäudes im wesentlichen gesichert. Wann aber mit einem Ende der Wiederherstellung gerechnet werden darf, ist momentan noch nicht zu sagen. Da gibt es zu viele Unwägbarkeiten. Ohne Frage werden bis dahin noch einige Jahre ins Land gehen.

 

Wenn es einmal so weit sein wird, dann – so das Ziel des Vereins – soll das Peißnitzhaus wie die längste Zeit seiner Geschichte wieder ein Ort sein, von dem sich nahezu jede und jeder angezogen fühlen darf: Kinder, Eltern, Jugendliche, Familien und Senioren.

 

In der KSG gibt es nun erste Fragen und Überlegungen, wie wir das Engagement des Peißnitzhaus e. V. möglicherweise selbst mit unterstützen können. | Mehr erfahren: peissnitzhaus.de