Kämpfe, Tiefen, Höhen

Himmel, Sonne, Hände formen ein Herz

 

Ein neues Jahr hat begonnen und – machen wir uns nichts vor – es wird nicht nur Gutes und Schönes bringen. Wir werden auch das eine und andere Tal hinter uns bringen. Da ist mir gestern wieder ein Wort von John Strelecky vor Augen gekommen:

 

Unsere schwierigsten Kämpfe,
schlimmsten Katastrophen
und tiefsten Tiefen
können allesamt ein Teil dessen sein,
was uns letztlich zu
unseren größten Höhen führt. *

 

Ich selbst durfte diese Erfahrung mehr als einmal im Leben machen und war zeitweise sehr verzweifelt. Rückblickend kann und darf ich sagen: Es stimmt, was der Autor da geschrieben hat.

 

Für Menschen, die an Gott glauben können, gibt es aber einen weiteren und sehr guten Grund, auch in den schwierigsten Kämpfen und tiefsten Tiefen nicht gänzlich zu verzweifeln. Vor mehr als 2000 Jahren hat ihn ein betender Mensch in diese Worte gefasst:

 

Der HERR ist mein Hirt,
nichts wird mir fehlen.

 

Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

 

Meine Lebenskraft bringt er zurück. /
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit,
getreu seinem Namen.

 

Auch wenn ich gehe im finsteren Tal,
ich fürchte kein Unheil;

 

denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

 

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.

 

Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt,
übervoll ist mein Becher.

 

Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang
und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN
für lange Zeiten.


Diese Hoffnung und Zuversicht wünsche ich Euch für dieses Jahr und für Euer Leben!

*Strelecky, John, Was ich gelernt habe