Kreuz, dahinter Sonne
Licht am Ende des Tunnels

Mehr geht nicht

 

Von Donnerstag an feiern wir Christen das Triduum, die heiligen drei Tage. Für mich ist das immer eine ganz besondere Zeit. Noch intensiver und wichtiger als Weihnachten. Denn: Was wäre Weihnachten ohne Ostern, ohne unseren Glauben an das „Leere Grab“, ohne die Hoffnung auf unsere – auf meine – Auferstehung…

 

Ostern ist für uns das höchste aller Feste.

 

Ich gebe zu, es klingt absurd: Jesus – ganz Mensch, ganz Gott - ans Kreuz genagelt, gestorben und ins Grab gelegt. Am Ostermorgen ist er auferstanden.

 

Begreifen können wir das nicht.

 

Aber viele Menschen haben Jesus nach seinem Tod erfahren. Sie haben ihn angefasst, mit ihm geredet, mit ihm gegessen. Von dieser Erfahrung angespornt sind sie aufgebrochen. Sie konnten das nicht für sich behalten. Wie Getriebene mussten Sie anderen davon erzählen. Und einige haben das aufgeschrieben. So können wir ihre Texte heute noch lesen.

 

Daran glauben wir: Jesus, der Sohn Gottes, ist von den Toten auferstanden und hat so das Böse besiegt. Wer sich Jesus zum Vorbild nimmt, darf hoffen, dass sein Leben gut wird bis in den Tod – und darüber hinaus…

 

Ostern - als Fest des Lebens - ist ein Fest für alle Menschen ob Christ oder nicht. Ja, jeder darf sich freuen: über das Ende des Winters und über das Erwachen der Natur. Vor allem aber dürfen wir uns freuen, dass Tod und Leid in unserem Leben nicht das letzte Wort haben.