Nichts soll dich schrecken

Was mir vom Mittwoch noch nachgeht: Wie sehr unser Glaube und unsere Kirchenzugehörigkeit mitunter angefragt werden >>> „Du bist doch sonst ganz normal, wieso gehst Du zu diesem Verein?“ Ja, es ist tatsächlich nicht immer leicht, sich zu bekennen angesichts der aktuellen Fragen und Probleme in unserer Kirche.

 

Aber ohne etwas schönreden zu wollen, das scheint kein neues Thema zu sein. Ich erinnere mich an Anfragen und Provokationen zum Beispiel in meiner Schulzeit. Und selbst im Evangelium ist von dieser Herausforderung zu lesen. Schon die ersten Christen waren damit konfrontiert: „Man wird euch festnehmen und euch verfolgen. Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen. werdet ihr Zeugnis ablegen können. …. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.“ | Lukas 21,12 ff

 

In seiner Predigt hat unser Bischof – ohne die spätere Frage zu ahnen – schon etwas dazu gesagt, das ich bedenkenswert finde: „Wer Gottes Ruf ernst nimmt, wird den anderen fast immer irgendwie fremd und ist in seiner Umgebung nicht mehr ganz zu Hause… Eine solche Außenseiterrolle ist nicht ohne Gefahren. Wie schnell kann es dazu kommen, dass man sich der Umgebung anpasst und seine Identität aufgibt. Resignation und Gleichgültigkeit stellen sich ein. Nicht jeder hat die Kraft und ist willens, lange gegen den Strom zu schwimmen. Andere fallen ins entgegengesetzte Extrem, verhärten in ihrer Position… Durch die zahlreichen Herausforderungen kann der Glaube sich aber auch bewähren und wachsen; er kann innerlicher, reifer und verantwortungsbewusster werden.“

Durch nichts lass dich stören,

nichts dich erschrecken,

wenn Gott zu dir hält,

dir nichts weiter fehlt.

Allein Er genügt.

 

Alles vergeht,

Gott ewig besteht,

geduldiges Ringen

lässt alles gelingen.

Nada te turbe,

nada te espante,

quien a Dios tiene

nada le falta:

Solo Dios basta.

 

Todo se pasa,

Dios no se muda,

la paciencia

todo lo alcanza.

Nada te turbe,
nada te espante,
quien a Dios tiene
nada le falta:
Solo Dios basta.
 
Todo se pasa,
Dios no se muda,
la paciencia
todo lo alcanza.
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Nada te turbe,
nada te espante,
quien a Dios tiene
nada le falta:
Solo Dios basta.
 
Todo se pasa,
Dios no se muda,
la paciencia
todo lo alcanza.
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Nada te turbe,

nada te espante,

quien a Dios tiene

nada le falta:

Solo Dios basta.

 

Todo se pasa,

Dios no se muda,

la paciencia

todo lo alcanza.


Foto: Dr. Paulus Decker | Pfarrbriefservice