November

Alles im November lässt an Tod und Sterben denken: Das beginnt mit dem Fest Allerheiligen bis hin zu Volkstrauertag und Totensonntag. Mancher von Euch war dieser Tage auch auf dem Friedhof, am Grab der Großeltern vielleicht…

 

Warum rücken im November Tod und Sterben so sehr in unseren Blick: Liegt das am Wetter? Am Fall der Blätter? Am abnehmenden Licht? Wie auch immer… Grund genug, denke ich, den Blick zugleich auch auf die Auferstehung zu lenken. Das ist es doch, was wir Christen mit dem Tod verbinden; was uns nicht verzweifeln, sondern hoffen lässt auch im Angesicht des Todes.

 

Die Auferweckung Jesu ist es, an der für uns alles hängt. Nicht das Weihnachtsfest ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Glaubens. Es ist das Hinabsteigen des Gottessohnes in die Tiefen des Todes und schließlich seine Auferweckung.

 

„Ist aber Christus nicht auferweckt worden“, schreibt schon bald nach Jesus der Apostel Paulus, „dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.“ Es steht und fällt also alles, wirklich alles, mit der Auferweckung Jesu.

 

Dass es durchaus richtig und vernünftig sein kann, daran zu glauben, zeigt mir das Zeugnis der Jünger Jesu. Sie haben Jesus – warum und wie auch immer – als wieder lebend und an ihrer Seite erfahren. Das hat ihnen das ganze Leben Jesu, seine Reden und Handeln erschlossen. Das konnten sie nicht für sich behalten. Das hat sie zu Getriebenen gemacht.

 

Dazu Gedanken aus dem Buch „Bibel Clips“

 

„Die Botschaft von der Auferstehung
ist unser Glaube an Jesus, den Christus.

 

Weil das alles so hartnäckig und lebendig bleibt
im Bewusstsein und im Glauben vieler Christenmenschen;
weil das einfach nicht zur Ruhe kommen will.
Immer wieder aufsteht, sich neu einprägt und seinen Weg geht,
stets neu herausfordert und Konsequenzen zeitigt;
weil der Aufbruch des Lebens heute er-lebt wird und belebend wirkt,
ist die Auferstehung Jesu Christi
Zeichen, Zeugnis und Zusage der Nähe Gottes.“

 

Was bedeutet Auferstehung für Dich? …