Warum ich glaube

Zwei Menschen halten einander an den Händen.

 

„…schau hin. Das Leben hat dich, genau dich gewollt! Und das Leben – das ist mehr als Biologie und Zufall und Naturgesetz. Die große Kraft, durch die alles da ist – das ist ein Jemand! Einer mit Vernunft und Wille. Und Liebe, schier unglaublicher Liebe!“

 

Diese wunderbaren Sätze entstammen einem kleinen Buch, das ich in diesen Wochen lese: „Warum ich an das ewige Leben glaube“. Ich möchte Euch das Buch gerne mit in den Sommer geben. Geschrieben hat es Reinhard Körner, Karmelit in Birkenwerder im Norden Berlins.

 

Pater Körner setzt sich mit der Frage nach der Existenz Gottes auseinander und überlegt, was für ein Gott das wohl sein mag, an den Christen glauben. Er schreibt, es sei durchaus vernünftig, angesichts der Erkenntnisse unserer Zeit, nicht zu glauben. Und doch scheint ihm der Glaube an einen personalen Gott und an ein Weiterleben nach dem irdischen Tod mindestens ebenso vernünftig, wenn nicht sogar notwendig.

 

Sehr persönlich, theologisch fundiert und gut lesbar berichtet Reinhard Körner von seinen Glaubenszweifeln und -fragen und davon wie er dann doch seinen Glauben an einen Gott, der Liebe ist – „schier unglaubliche Liebe“ – zurück gefunden hat.

 

Das Buch, denke ich, macht Mut zum Leben und Glauben. Es regt zum Weiterdenken an: „Wenn der Tod nicht das Ende ist, dann leben wir ab jetzt schon ewig“. Was bedeutet das für mein Leben hier und heute?

 

Warum ich an das ewige Leben glaube
Ein persönliches Bekenntnis zur christlichen Hoffnung
Reinhard Körner
St. Benno Verlag Leipzig
9,95 Euro