Schwimmen lernst du durch Schwimmen

 

Mit Aufbruch verbinden viele von uns Wanderungen, Touren, Pilgerwege. Aufbrüche gibt es aber auch ganz andere. Einen Aufbruch aber wagt ein Mensch auch, denke ich, wenn er seine Ausbildung, sein Studium beginnt, noch dazu in fremder Umgebung.

 

Immer wieder können wir vor der Herausforderung stehen, uns von Neuem auf den Weg machen zu müssen. Vielleicht lassen wir dabei Vertrautes, lieb Gewonnenes zurück. Vielleicht können wir aber auch anderes ablegen, was uns schon längst lästig, zur Last geworden ist.

 

Kleine und große Aufbrüche durchziehen unser Leben. Auch der Einstieg in die Österliche Bußzeit kann ein Aufbruch sein: Die Fastenzeit lädt mich ein, über mein Leben und meinen Glauben nachzudenken.

  • Was bedeutet mir mein Glaube?
  • Wie lebe ich ihn, nehme ich mir Zeit dafür, pflege und hüte ich ihn?
  • Finde ich Zeit fürs Beten?
  • Will ich glauben? Mit festem Willen, so wie ich vielleicht das Studium schaffen will, wie ich den Führerschein schaffen will?

In seinem Büchlein „Gott ist wie Husemann“, schreibt Daniel Gewand den Satz: „Schwimmen lernst du durchs Schwimmen und wer glauben will, muss glauben wollen.“

 

In diesem Sinn wünsche ich Euch ein gutes, starkes Wollen und einen gesegneten Aufbruch in die Österliche Bußzeit!