Worte können Samenkörner sein

 

Viele Worte hören wir jeden Tag. Vielleicht zu viele… Manches rutscht gleich wieder weg, beinahe wie nie gehört. Anderes prägt sich doch ein. Bleibt. Gräbt sich geradezu tief in mich hinein. Ich vergesse es mein Leben lang nicht. Merke mir vielleicht sogar Tag und Stunde, Ort und Umstände. Solche Worte begleiten und verändern mich. Beeinflussen mein Leben.

 

Wenn wir im Gottesdienst Texte aus dem Evangelium hören, begegnen wir Jesus. Dem Gottessohn, dem Heiland. Dem, der es einfach gut mit mir meint. Seine Worte sind nicht immer leicht zu fassen. Sie können manchmal geradezu verstören.

 

Und doch: Mit seinem Wort nehme ich ihn selbst in mich auf. Ein göttlicher Samen fällt auf meinen Boden. Was wird daraus…

 

Roger Schutz ermutigte die Menschen, das vom Evangelium zu leben, was ich verstanden habe. Wörtlich: „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.“ >>> Evangelium & Gebet