Besondere Bedürfnisse

Studierende der KSG zeigen in der Schwemme ein Stück von Gur Koren

 

In einem als Brautmodengeschäft getarnten Drogenumschlagplatz ist dicke Luft. Das Oberhaupt der Familie Perselini hat seit einer Weile Probleme mit seiner Schmuggelroute nach Makedonien. Er braucht nun dringend einen Plan und einen neuen Kurier.
Was er am wenigsten braucht, ist eine Gruppe von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, die ihn um Spenden für ihr Theaterfestival angehen.

 

In seiner schwarzhumorigen Komödie konfrontiert uns der israelische Autor Gur Koren ungeschönt mit den Vorurteilen unserer Leistungsgesellschaft, an deren Rande oft nur wenig Platz für Menschen mit besonderen Bedürfnissen ist.

 

Die katholische Studierendengemeinde hat sich im vergangenen Semester intensiv mit Themen wie Behinderung und Teilhabe auseinandergesetzt. In einer Art Selbstversuch stellen sich sieben Schauspieler der Studierendengemeinde der Herausforderung und versetzen sich in die Rollen von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen.

 

Das Theater bietet die Möglichkeit andere, uns fremde, Rollen anzunehmen. Am Ende bleibt zu wünschen, dass wir -verwandelt- alle zusammen auf einer Bühne stehen können und jeder seine Rolle findet.

 

Der Eintritt ist frei; die Studierenden freuen sich aber über eine Spende für die entstandenen Kosten der Aufführungen.

 

www.dreimaskenverlag.de